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| Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaften |
Bildungsstreik 2009
Auch Studenten
der
Westsächsischen Hochschule Zwickau beteiligten sich im
Dezember 2009 am bundesweiten Bildungsstreik. Während der
Streiktage wurde in verschiedenen Workshops zu
unterschiedlichen Themenbreichen diskutiert.Am 08.12.2009 entstand während des Workshops zu Problemen an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften eine Forderungs- liste, die du hier einsehen kannst.
Doch was ist seit dem Workshop effektiv passiert?!
Hier ein paar
Facts zu den wichtigsten Entwicklungen, die bisher zu verzeichnen sind:
1. Ein wesentlicher Punkt auf dem Forderungsprogramm war unter anderem die Mehrgewichtung der Bachelornote. Um eine Akkreditierung (bzw. Reakkreditierung) zu erhalten, darf der Umfang der Bachelorarbeit nur zwischen 6 und 12 ECTS liegen. Diese ist durch die „Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen“ vorgegeben und ist eine politische Entscheidung. Davon kann von der Hochschule/Fakultät nicht abgewichen werden. Für die akkreditierten Studiengänge MÖ und BWL wird diese Spanne mit 12 ECTS bereits maximal ausgenutzt.
UPDATE 09.01.2011:
Über die Gewichtung der Module soll in einer Vollversammlung der Fachschaft am 26.01.2011 diskutiert werden, um möglicherweise eine Angleichung der Studiengänge BWL und MÖ an den Studiengang WING zu erreichen. Dies betrifft indirekt auch die Gewichtung der Bachelorarbeit, die sich damit erhöhen könnte.
2. Weiterhin wurde eine schnelle Besetzung der Professuren für Energiemanagement und Verkehrsmanagement gefordert.
UPDATE 09.01.2011:
Zur Professorin für Verkehrsmanagement wurde Frau Dr. Dorsch berufen. Voraussichtlich zum SS 2011 wird sie ihre Arbeit aufnehmen.
Auch das Berufungsverfahren für die Professur Energiemanegement schreitet voran. Ende November 2010 fanden hier die Probevoreseungen der Kandidaten statt. Es können jedoch derzeit noch keine konkreten Aussagen zu Terminen und Namen gemacht werden.
3. Ebenfalls wurde die unzureichende Integrierung von Erfahrungsberichten von Praktikern kritisiert. In diesem Fall ist es tatsächlich so, dass Studenten auf ein gewisses „Sortiment“ von Praxisvorträgen zugreifen könnten. So gibt es z.B. diverse Podiumsveranstaltungen wie das Ordnungspolitische Portal, regelmäßig veranstaltete Vorträge des Instituts für Betriebswirtschaft oder in Vorlesungen integrierte Präsentationen sowie Exkursionen in Unternehmen usw. Es muss also jeder für sich entscheiden, ob er diese auch besucht. bzw. daran teil nimmt. Für weitere Ideen sind die meisten Dozenten sicher immer offen, sprecht sie doch da einfach mit darauf an!
4. Ein weiterer Kritikpunkt war die intransparente Evaluierung und welche Konsequenzen daraus gezogen werden können. Diese Forderung ist aus rein datenschutzrechtlichen Gründen nur schwer umsetzbar. Es liegt immer im Ermessen des jeweiligen Dozenten, ob er seine Evaluationsauswertung offen darlegt und Schlüsse daraus zieht oder nicht. Wer doch noch weitere Bewertungen von Professoren vornehmen möchte, sodass auch alle lesen können, wie der Prof wirklich ist, könnte unter www.meinprof.de eine Einschätzung schreiben bzw. auch mal was nachlesen.
5. Außerdem wurde eine einheitliche Lernplattform gefordert. Der Schritt in die richtige Richtung ist auf jeden Fall getan. Moodle bietet eine übersichtliche Form der Lehrmaterialverwaltung, die vom Großteil der Dozenten der Fakultät WiWi auch genutzt wird (im Gegensatz zum Y – Laufwerk, welches nur noch bei wenigen Dozenten Verwendung findet). Es war auch bereits im Gespräch, dieses Laufwerk abzuschaffen, doch noch immer nutzen viele Professoren aus anderen Fakultäten y.
6. Darüber hinaus war das Master-Problem ein zentrales Thema, welches im Punkteprogramm angesprochen wurde. Hierbei verlangte man, ausreichend Kapazitäten in den Master-Studiengängen für nachfolgende Bachelorabsolventen zu schaffen. Ob in Zukunft genügend Plätze vorhanden sein werden, muss abgewartet werden, da erst dieses Jahr die ersten Bachelorabsolventen an unserer Fakultät ihr Degree erhalten werden. Wie groß die Nachfrage sein wird, ist demnach noch unbekannt. Aber wir werden das natürlich im Auge behalten!
7. Letztlich soll eine bessere Verteilung des Arbeits- und Zeitaufwandes auf die gesamte Dauer des Studiums erfolgen. Dies ist stundenplantechnisch zum Teil aber nur schwer umsetzbar, da eine Stundenplanung erfolgt, die in sich äußerst komplex und an sich sehr problembehaftet ist (siehe Doppelbelegung von Fachprofilvorlesungen). Das persönliche Gespräch mit einem Dozenten, gewisse alternative Prüfungsleistungen zeitlich zu verschieben, kann aber manchmal Wunder bewirken. Zudem lässt der Studienablaufplan Abweichungen vom dort empfohlenen Ablauf zu.
Alles in allem sind kleine Veränderungen zu verzeichnen. Der Schritt in die richtige Richtung ist getan und die Verantwortlichen zeigen sich kooperationsbereit. Mit eurer Hilfe und eurer Geduld sind in Zukunft sicher weitere Verbesserungen möglich. Wie ihr jedoch bemerkt habt, sind unsere Möglichkeiten (und die der Fakultät) in einigen Punkten stark eingeschränkt.
Sobald es Neuigkeiten (auch zu den hier noch nicht angesprochenen Punkten) gibt, werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten und die wichtigsten Infos an euch weiterleiten.
1. Ein wesentlicher Punkt auf dem Forderungsprogramm war unter anderem die Mehrgewichtung der Bachelornote. Um eine Akkreditierung (bzw. Reakkreditierung) zu erhalten, darf der Umfang der Bachelorarbeit nur zwischen 6 und 12 ECTS liegen. Diese ist durch die „Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen“ vorgegeben und ist eine politische Entscheidung. Davon kann von der Hochschule/Fakultät nicht abgewichen werden. Für die akkreditierten Studiengänge MÖ und BWL wird diese Spanne mit 12 ECTS bereits maximal ausgenutzt.
UPDATE 09.01.2011:
Über die Gewichtung der Module soll in einer Vollversammlung der Fachschaft am 26.01.2011 diskutiert werden, um möglicherweise eine Angleichung der Studiengänge BWL und MÖ an den Studiengang WING zu erreichen. Dies betrifft indirekt auch die Gewichtung der Bachelorarbeit, die sich damit erhöhen könnte.
2. Weiterhin wurde eine schnelle Besetzung der Professuren für Energiemanagement und Verkehrsmanagement gefordert.
UPDATE 09.01.2011:
Zur Professorin für Verkehrsmanagement wurde Frau Dr. Dorsch berufen. Voraussichtlich zum SS 2011 wird sie ihre Arbeit aufnehmen.
Auch das Berufungsverfahren für die Professur Energiemanegement schreitet voran. Ende November 2010 fanden hier die Probevoreseungen der Kandidaten statt. Es können jedoch derzeit noch keine konkreten Aussagen zu Terminen und Namen gemacht werden.
3. Ebenfalls wurde die unzureichende Integrierung von Erfahrungsberichten von Praktikern kritisiert. In diesem Fall ist es tatsächlich so, dass Studenten auf ein gewisses „Sortiment“ von Praxisvorträgen zugreifen könnten. So gibt es z.B. diverse Podiumsveranstaltungen wie das Ordnungspolitische Portal, regelmäßig veranstaltete Vorträge des Instituts für Betriebswirtschaft oder in Vorlesungen integrierte Präsentationen sowie Exkursionen in Unternehmen usw. Es muss also jeder für sich entscheiden, ob er diese auch besucht. bzw. daran teil nimmt. Für weitere Ideen sind die meisten Dozenten sicher immer offen, sprecht sie doch da einfach mit darauf an!
4. Ein weiterer Kritikpunkt war die intransparente Evaluierung und welche Konsequenzen daraus gezogen werden können. Diese Forderung ist aus rein datenschutzrechtlichen Gründen nur schwer umsetzbar. Es liegt immer im Ermessen des jeweiligen Dozenten, ob er seine Evaluationsauswertung offen darlegt und Schlüsse daraus zieht oder nicht. Wer doch noch weitere Bewertungen von Professoren vornehmen möchte, sodass auch alle lesen können, wie der Prof wirklich ist, könnte unter www.meinprof.de eine Einschätzung schreiben bzw. auch mal was nachlesen.
5. Außerdem wurde eine einheitliche Lernplattform gefordert. Der Schritt in die richtige Richtung ist auf jeden Fall getan. Moodle bietet eine übersichtliche Form der Lehrmaterialverwaltung, die vom Großteil der Dozenten der Fakultät WiWi auch genutzt wird (im Gegensatz zum Y – Laufwerk, welches nur noch bei wenigen Dozenten Verwendung findet). Es war auch bereits im Gespräch, dieses Laufwerk abzuschaffen, doch noch immer nutzen viele Professoren aus anderen Fakultäten y.
6. Darüber hinaus war das Master-Problem ein zentrales Thema, welches im Punkteprogramm angesprochen wurde. Hierbei verlangte man, ausreichend Kapazitäten in den Master-Studiengängen für nachfolgende Bachelorabsolventen zu schaffen. Ob in Zukunft genügend Plätze vorhanden sein werden, muss abgewartet werden, da erst dieses Jahr die ersten Bachelorabsolventen an unserer Fakultät ihr Degree erhalten werden. Wie groß die Nachfrage sein wird, ist demnach noch unbekannt. Aber wir werden das natürlich im Auge behalten!
7. Letztlich soll eine bessere Verteilung des Arbeits- und Zeitaufwandes auf die gesamte Dauer des Studiums erfolgen. Dies ist stundenplantechnisch zum Teil aber nur schwer umsetzbar, da eine Stundenplanung erfolgt, die in sich äußerst komplex und an sich sehr problembehaftet ist (siehe Doppelbelegung von Fachprofilvorlesungen). Das persönliche Gespräch mit einem Dozenten, gewisse alternative Prüfungsleistungen zeitlich zu verschieben, kann aber manchmal Wunder bewirken. Zudem lässt der Studienablaufplan Abweichungen vom dort empfohlenen Ablauf zu.
Alles in allem sind kleine Veränderungen zu verzeichnen. Der Schritt in die richtige Richtung ist getan und die Verantwortlichen zeigen sich kooperationsbereit. Mit eurer Hilfe und eurer Geduld sind in Zukunft sicher weitere Verbesserungen möglich. Wie ihr jedoch bemerkt habt, sind unsere Möglichkeiten (und die der Fakultät) in einigen Punkten stark eingeschränkt.
Sobald es Neuigkeiten (auch zu den hier noch nicht angesprochenen Punkten) gibt, werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten und die wichtigsten Infos an euch weiterleiten.